So wächst unser Kakao

Im Heiligen Tal der Inka, direkt unterhalb Machu Picchus.

"Chuncho" Kakao: Das Erbe der Inka in jedem Schluck

Tief im Cusco Tal von Peru, umgeben von den majestätischen Höhen und dem Schatten der alten Inka-Hauptstadt, wächst ein Schatz, der die Zeiten überdauert hat: der Chuncho Kakao. Jeder Schluck unseres 100-prozentigen Chuncho Kakaos entführt Dich in eine Welt, in der die Geheimnisse der mächtigen Inka-Kultur zum Leben erweckt werden.

Nicht weit von der beeindruckenden Zitadelle des Machu Picchu haben die seltensten Chuncho-Kakaosorten den Zahn der Zeit überstanden. Diese Bohnen, die von Kakaowissenschaftlern als die aromatischsten der Welt betrachtet werden, sind nicht nur ein kulinarisches Wunderwerk. Für unsere Anbaupartner sind sie ein Symbol ihrer reichen Kultur und Tradition, genau wie der majestätische Andenkondor, von dem die Inkas glaubten, dass er zwischen den Welten vermittelt.

Eine der seltensten
Kakaosorten
der Welt ...

Chuncho Urusayhua: Der Vater des Edelkakaos

Chuncho ist nicht irgendein Kakao. Er ist ein Zeugnis der Geschichte, bestätigt von Forschern als eine eigene genetische Gruppe und oft als "Vater" des Edelkakaos bezeichnet. Trotz ihrer geringen Größe – weniger als 1 g pro Bohne – sind diese Kakaobohnen bekannt für ihren hohen Fettanteil, der ihnen ein reiches und intensives Aroma verleiht. Unsere Cusco 100% Drops sind ein Beweis für die Einzigartigkeit dieses Kakaos, der zuvor nie in seiner reinsten Form genossen wurde.

Wenn du in die Welt des Chuncho Kakaos eintauchst, erlebst du nicht nur einen Geschmack, der seinesgleichen sucht, sondern auch ein Stück lebendige Geschichte und Kultur. Der Kauf dieses Kakaos ist nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch ein Beitrag zum Erhalt dieses alten Kakaowunders und seines Wächters, des gewaltigen Kondors.

Mehr als nur "Bio".

Bio-Zertifizierungen sind sehr hilfreich, aber sie zeichnen ein sehr vereinfachtes Bild. Gesunde Ökosysteme sind viel mehr als nur das "Bio"-Siegel des einen Produktes. Ein Biosiegel sagt am Ende wenig über die Gesundheit der Böden, die Biodiversität und die Lebensqualität der Bäuerinnnen und Baurn aus. Deswegen lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Nur der Mischwaldanbau ist eine wirklich nachhaltige Agrarwirtschaft für alle Lebewesen.

Mischwälder schützen die Biodiversität im Regenwald

Die Maya Mountain Research Farm, ein Pilot-Projekt für die Erforschung von Permakultur in Belize, hat über 150 verschiedene Vogelarten in ihrem Mischwald gezählt. In herkömmlichen Monokuluturen finden nicht ansatzweise so viele Tierarten Schutz. Mischwald-Systeme, auch Permakultur gennant, können überall auf der Welt genutzt werden. Die Permakultur-Bewegung findet bei Bauern rund um den Globus Anklang. Und das ist kaum verwunderlich. Die Permakultur erspart den Bäuerinnen und Bauern massiv Arbeit und lässt sie Jahrzehnte in die Zukunft planen.

Mischwälder sichern das Einkommen der Bauern

Stell dir vor, du bist eine Kakaobäuerin und hast eine Monokultur für Kakaobohnen. Sie sind somit alles, was du verkaufen kannst. Immerhin einige Tonnen Kakaobohnen pro Jahr. Jetzt stell dir aber vor, der Weltmarktpreis für Kakao, der an der Börse gehandelt wird, stürzt ab. Auf einmal hast du dieses Jahr unterm Strich vielleicht Geld verloren statt welches zu verdienen. Du musst dir einen Kredit aufnehmen, um weiter wirtschaften zu können.

Oder schlimmer noch: Stell dir vor, deine Kakaobäume werden krank. Auf einmal kannst du nur noch 50% deiner Ernte einfahren, hast aber sogar mehr Kosten wegen Pestiziden (bei Kakao, der nicht Bio ist). Du stehst vor dem Bankrott.

Wenn du hingegen eine Mischwald-Farm bewirtschaftest, kannst du noch deine Vanille verkaufen, oder deine Bananen, oder deinen Kaffee, oder deine Muskatnüsse...Du verstehst schon: Den Möglichkeiten sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Für welches System würdest du dich also entscheiden - Monokultur oder Mischwald?

Logisch, denn nur Mischwälder schaffen ein nachhaltiges Wirtschaftsklima für die Produzenten von tropischen Exportgütern.

Wie Mischwälder die Böden gesund halten

Böden sind sensible Ökosysteme, die über zehntausende von Jahren entstanden sind. Sie sind voller Nährstoffe. Wenn auf einem Bodensystem nur eine einzige Pflanzenart angebaut wird, dann werden nur bestimmte Nährstoffe dem Boden entzogen. Wenn das geschieht, müssen die fehlenden Nährstoffe künstlich als Dünger zugeführt werden.

In der Natur gibt es aber natürlich keine künstlich hergestellten Dünger-Nitrate. Die Natur hat ein ausgeklügeltes Ökosystem entwickelt, in dem eine Pflanzenart der anderen Pflanzenart genau die Nährstoffe zur Verfügung stellt, die sie zum Überleben braucht. Genau diese Symbiosen versucht man, im Mischwald-Anbau zu nutzen. 

Mischwälder erzielen ein höheres Einkommen und eine stabilere Ernährungssicherung für die Bauern

Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) hat in einer Langzeitstudie über 20 Jahre lang Mischwald-Systeme mit herkömmlichen Monokulturen verglichen. Was sie herausfanden? Die biologisch bewirtschafteten Mischwäder erzielen im Vergleich zwar den geringsten Ertrag an Kakao pro Hektar - insgesamt können die Bauern damit allerdings ein höheres Einkommen und eine stabilere Einkommenssicherung erreichen. Sie sind weniger abhängig von internationalen Preisschwankungen oder Ernteausfällen, da sie viele verschiedene Produkte anbauen. Die Studie findest du hier.

Mit dem Kauf jeder Tüte Moruga schützt du die Regenwälder:

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