Über uns

"Wir" ist ein wenig schizophren - klingt einfach nur besser. Aktuell bin ich noch eine One-Man-Show. Mein Name ist Jonas, ich bin 26, lebe in Berlin & ich bin der Gründer von Moruga Cacao. Hier beantworte ich ein paar der FAQ.

Warum hast du Moruga gegründet?

Ich habe davor in einem E-Commerce Startup in Berlin gearbeitet, wo ich eine Make-Up Marke aufgebaut habe (Banana Beauty). Das war definitiv nicht meine Zukunft. Ich habe viel zu viel Kaffee getrunken (~8 Tassen am Tag) und konnte mich nicht mehr dazu motivieren, ins Büro zu kommen. Also habe ich gekündigt. Und bin auf Reisen gegangen, wie man das eben so macht :)

In Kapstadt habe ich in einem Laden namens "Honest Chocolate" dann das erste Mal Kakao getrunken, wie ich ihn davor noch nicht kannte. Die nannten das Getränk "Short & Dark" - so wie ein Americano oder Café Crème. Ich bin dann jeden Tag nach dem Surfen in Muizenberg dorthin gegangen, habe gelesen & dabei einen "Short & Dark" getrunken. Ich war verknallt.

Was fasziniert dich an Kakao?

Ich konsumiere mittlerweile seit über 3 Jahren fast täglich Kakao. Ich liebe dieses Zeug. Je mehr ich über Kakao herausfinde und je mehr unterschiedliche Kakaobohnen ich kennenlerne, desto tiefer wird diese Liebesbeziehung. Keine andere Pflanze (oder chemische Droge), die ich kenne, hat einen so schönen Effekt gepaart mit einer so unglaublichen kulinarischen Tiefe. Die Menschheit steht erst am Anfang einer wunderschönen Entdeckungsreise in das Universum Kakao. Ich kann es nicht erwarten, um die Welt zu reisen und noch viel mehr Kakao & seine Hersteller kennenzulernen.

Witzig: Ich mochte noch nie in meinem Leben wirklich Schokolade. Ich mag es nicht so süß, esse seit über 10 Jahren kaum Zucker & lebe ziemlich gesund. Das hilft mir wahrscheinlich dabei, Kakao als eine ganz neue Produktkategorie zu sehen, nicht die langweilige "süße Sünde", die es an jeder Ecke gibt.

Was machst du neben dem Kakaokonsum?

Klettern, Yoga, Rennrad fahren, Joggen, Crossgolfen, Feiern, Surfen, Wandern, Eisbaden. Ich habe ein Soziales Projekt in Berlin gegründet, mit dem wir jeden Samstag & Sonntag im Winter eisbaden gehen und dabei Spenden für Obdachlose sammeln. Dabei trinken wir natürlich auch oft Kakao. Nennt sich: Icedippers.

Woher kommt der Name Moruga?

Moruga ist ein kleines Dorf im Süden Trinidads. Dort wohnt die Oma meines guten Freunds Ben. Der hat mir das erste Mal Kakao gezeigt, als ich noch alkoholfreie Parties in Berlin organisiert habe (Sober Sensation, Morning Gloryville). Ben selbst wurde dort - auf einer Terrasse in Moruga - das erste Mal high von Kakao. Ich finde den Namen Moruga total schön & wollte dem Herkunftsland und seinen Menschen Respekt zollen. Schließlich hat Kakao eine Tradition, die eng mit Ausbeutung und Sklaverei verknüpft ist und genau damit will ich nichts zu tun haben.

Woher kommt der Kakao?

Unterschiedlich. Die ersten Chargen kamen alle noch aus Trinidad, wo Ben Connections geknüpft hat. Später habe ich noch andere Kakaohändler mit ebenso tollen Geschichten und noch tolleren Kakaobohnen kennengelernt. Mittlerweile arbeite ich mit einer Menge verschiedener Kakaobohnen und das Sortiment kann sich laufend ändern. Dabei bleibe ich aber immer meinen ökologischen und sozialen Standards treu.

Hast du BWL studiert?

Bevor ich in der Berliner Startup-Szene Fuß fasste, hatte ich Geographie mit einem Fokus auf Entwicklungsforschung studiert. Ich kenne damit die Problematik von Monokulturen, Bio- und Fair-Trade-Zertifizierungen, Rohstoffexport etc. ganz gut. Die Bürokratie in der Entwicklungsarbeit wurde mir zu rigide & die Berliner Start-Up Welt lockte mit schnellen Lösungen großer Probleme in Eigenregie.  Die Bekanntheit von hochqualitativem Kakao zu steigern scheint mir ausnahmsweise mal eine gute Stellschraube, an der ich drehen kann.