Unsere Story

Alles begann in einem kleinen Dorf namens Moruga ...

Moruga ist der Name eines kleinen Dorfes tief im Süden von Trinidad, einer mittelgroßen Insel im Karibik. Dort, zwischen undurchdringlichem Dschungel, verlassenen Kakaoplantagen und dem stürmischen Karibikmeer, begegnete Ben das erste Mal in 27 Jahren seiner zweiten Hälfte...
Ben wuchs an vielen Orten in der Welt auf, unter anderem in Deutschland. Doch erst im Alter von 27 begann er, sich auf die Suche seiner Wurzeln zu begeben. Seine Suche endete auf Trinidad, wo er die Familie rund um seinen biologischen Vater kennenlernen durfte.

... wo Ben das erste Mal Kakao trank ...

Auf Trinidad wird jeder Aspekt des Lebens mit Kulinarik verstärkt - so auch das Wiedersehen mit seiner Familie. Auf der Veranda seiner Oma bekam Ben dann das erste Mal Kakao gereicht - und war direkt verzaubert.
Die Eindrücke, das Wiedersehen, der Kakao - Ben war so berauscht, dass er seine Oma fragte, ob sie ihm nicht etwas in den Kakao gemischt hätte. Die begegnete lachend, dass das eben der Kakao sei, den man in Trinidad so trinkt.
Ben begann, die Orte aufzusuchen, an denen dieser Kakao wächst. Er schloss Freundschaften mit Kakao-Erntern, die Kakaofrüchte von völlig überwucherten, verlassenen Plantagen ernteten.

... und ihn von Moruga nach Köln brachte ...

Ben importierte kleine Mengen des Kakaos aus Trinidad im Fluggepäck nach Köln, sein Zuhause in Deutschland. Er fing an, den Kakao unter Freunden zu verteilen und versuchte auch, ihn in kleinen Mengen zu verkaufen.

Dann hörte er von einer Freundin, dass es ein paar Verrückte in Berlin gibt, die alkoholfreie Parties veranstalteten. Er wusste: Wo kein Alkohol fließt, da muss Kakao fließen. Also rief er die beiden an...

Jonas und Gideon von Sober Sensation

Jonas (links) und Gideon (rechts) hatten damals gemeinsam Sober Sensation gegründet und die erfolgreiche alkoholfreie Partyreihe Morning Gloryville von London nach Berlin geholt.

... und von Köln nach Berlin ...

Als Ben sie mit Kakao konfrontierte, waren sie gleich Feuer und Flamme. Sie entwickelten eine gute Freundschaft mit Ben und benutzten den Kakao wegen seiner anregenden und euphorisierenden Wirkung auf ihren Events, wo er viele ihrer Gäste verzauberte.

Vor allem Jonas war fasziniert von der Wirkung des Kakaos und fing an, ihn auch privat regelmäßig zu konsumieren. Er konnte zwar noch nie in seinem Leben so wirklich etwas mit Schokolade anfangen - aber dieser Kakao war schließlich auch etwas ganz Besonderes. Er probierte ganz viel aus: Kakao zum Feiern, Kakao zum Laufen, Kakao morgens statt Kaffee, Kakao nach dem Sport zum Chillen, Kakao zum Eisbaden, ...

Fast zwei Jahre lang setzte Jonas sich intensiv mit Kakao auseinander, den er weiterhin von Ben bezog. Ben widmete sich mittlerweile seiner kreativen Arbeit, dem Schreiben, und der Herstellung von scharfen Soßen nach den Rezepten seiner Oma, die ihn irgendwie mehr fesselten als der Kakao. 

 

Jonas Wind Berlin Kakao

... über einen Umweg nach Kapstadt ...

Zeitgleich beschloss Jonas, seinen Job in einem Berliner E-Commerce Startup an den Nagel zu hängen und reiste nach Südafrika, um weg aus seinem gewohnten Umfeld und auf neue Ideen zu kommen. In einer kleinen Schokoladenmanufaktur in Kapstadt namens "Honest Chocolate" trank er das erste Mal eine heiße Schokolade, die er nicht widerlich süß fand, sondern richtig gut gelungen - dort nannten sie das Getränk "short and dark".

Er lernte ein bisschen mehr über die Welt der "Craft Chocolate" und der Idee, "Bean to Bar" Schokolade herzustellen - also vom Rösten der rohen Kakaobohne bis zum Endprodukt alle Herstellungsschritte unter einem Dach zu halten. 

Diese Welt faszinierte ihn, da er schon immer eine Nase für hochqualitative Lebensmittel hatte. Nur mit Schokolade konnte er sich wegen des vielen Zuckers als ernährungsbewusster Sportler nie anfreunden.

 

Jonas Wind Gründer Moruga

... wurde Moruga dann als Marke geboren.

Also beschloss Jonas kurzerhand, die beiden Welten des Kakaotrinkens und der Craft Chocolate miteinander zu kombinieren. Als er zurück nach Berlin kam, mietete er sich für ein paar Monate in ein Eiscafé ein und testete allerhand Rezepte.

Zeitgleich begann er, mit verschiedenen Schokoladenherstellern der Hauptstadt zusammenzuarbeiten und tauchte ein in die Welt der Schokoladenherstellung. Er stand mit einigen von ihnen bis spät Nachts in der Schokoladenküche und entwickelte die Schokolade weiter, die er in seinem Café dann testen konnte - mit einem großen Unterschied. In seine Schokoladen wurde lediglich eine Prise Salz zum Grundstoff Kakaomasse zugesetzt - kein Zucker und auch keine anderen Geschmacksrichtungen. Er wollte die puren Sorten und ihre unterschiedlichen Aromen in seinem Café testen - fast wie ein Kaffeeröster es halten würde.

Das Café war allerdings von Anfang an nur als Labor konzipiert, mit dem Ziel, viel über die Zubereitung, die Kundenwünsche und die verschiedenen Kakaosorten zu lernen.

Mittlerweile ist Moruga eine Marke, die es ausschließlich online zu kaufen gibt und das hat viele Gründe - vor allem aber erlaubt uns dieses Businessmodell, viele Leute zu erreichen und Kakao in wirklich großen Abnahmemengen umzusetzen, um ihn mit so vielen Menschen wie möglich zu teilen.

 

Aus den grob gemahlenen 2kg-Blöcken, die Ben am Anfang direkt aus Trinidad importierte, wurde eine stylische Linie aus frisch gerösteten, fein gemahlenen Single-Origin Trinkschokoladen, die wir mittlerweile von einem sehr erfahrenen Partner in Europa herstellen lassen.
Ben, Gideon und Jonas sind bis heute sehr gute Freunde. 

 

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