Laborbericht mit Kakaoprobe auf weißem Tisch – wissenschaftliche Analyse von Cadmium und Blei in Kakao

Schwermetalle in Kakao – Was du über Cadmium und Blei wissen solltest

Schwermetalle in Kakao – Was du über Cadmium und Blei wissen solltest

Wie rein ist dein Kakao wirklich? In den letzten Jahren rückte ein Thema immer stärker in den Fokus: Schwermetalle wie Cadmium und Blei in Kakao und Schokolade. Dieser Artikel erklärt, warum diese Metalle vorkommen, welche gesundheitliche Bedeutung sie haben – und wie Moruga für absolute Reinheit sorgt.

1. Woher kommen Cadmium & Blei im Kakao?

Cadmium ist ein natürlich vorkommendes Schwermetall, das in vulkanischen Böden wie denen Mexikos oder Südamerikas stärker vorhanden ist. Kakaopflanzen nehmen es über die Wurzeln auf – unabhängig davon, ob der Kakao bio ist oder nicht.

Blei hingegen gelangt oft nach der Ernte durch Luft, Staub oder unsachgemäße Fermentation an die Bohnen. Deshalb sind Trocknung und Verarbeitung so entscheidend.

2. Warum sind diese Metalle problematisch?

Beide Stoffe können sich im Körper anreichern und langfristig Organe schädigen – insbesondere Leber, Nieren und das Nervensystem. Aus diesem Grund gelten in der EU strenge Höchstwerte für Cadmium und Blei in kakaohaltigen Produkten.

  • Cadmium-Höchstwert für 100 % Kakao: 0,80 mg/kg
  • Blei-Höchstwert: 0,10 mg/kg

3. Wie schneidet Moruga im Labortest ab?

Wir testen jede Sorte regelmäßig auf Cadmium und Blei. Hier sind die Ergebnisse:

Laborergebnisse: Cadmium & Blei in unseren Sorten

Unsere vier getesteten Kakaosorten zeigen hervorragende Werte bei den relevanten Schwermetallen – alle deutlich unter dem EU-Grenzwert:

  • Tabasqueño (Mexiko): Cadmium: 0,41 mg/kg • Blei: <0,005 mg/kg
  • Arhuaco (Kolumbien): Cadmium: 0,13 mg/kg • Blei: <0,005 mg/kg
  • Udzungwa (Tansania): Cadmium: 0,11 mg/kg • Blei: <0,005 mg/kg
  • Chuncho (Peru): Cadmium: 0,12 mg/kg • Blei: <0,005 mg/kg

Damit gehört Moruga zu den transparentesten und sichersten Anbietern für bio Trinkkakao.

4. Was kannst du als Konsument:in tun?

Vermeide Produkte ohne Herkunftsangabe oder Laboranalyse. Achte auf seriöse Anbieter mit echten Werten – nicht nur auf hübsches Packaging. Lies hier, wie wir Nachhaltigkeit und Reinheit von Anfang an mitdenken.

5. Warum es sich lohnt, genauer hinzusehen

Der hohe Polyphenolgehalt und die sanfte Wirkung von Theobromin machen Kakao zu einem Superfood – aber nur, wenn er frei von Belastungen ist. Unser Anspruch: „Wirkung ohne Risiko“. Deshalb findest du bei uns regelmäßig aktualisierte Laborwerte direkt im Blog.

Fazit: Kakao mit gutem Gewissen

Schwermetalle sind ein reales Problem – aber lösbar durch transparente Qualität, saubere Lieferketten und echte Laboranalysen. Bei Moruga weißt du, was in deiner Tasse ist. Nicht mehr. Nicht weniger.

Quellen

  • EFSA Panel on Contaminants in the Food Chain (2012). Scientific Opinion on the risks to public health related to the presence of cadmium in food. EFSA Journal, 10(1), 2551.
  • UNICEF & Pure Earth (2019). The Toxic Truth: Children’s exposure to lead pollution undermines a generation of potential.
  • Moruga interne Laboranalysen (2025), durchgeführt durch ein akkreditiertes Lebensmittelanalytik-Labor in Deutschland.

Ich trank während des Schreibens: Tabasqueño aus Mexiko 🇲🇽


2 comments


  • Franz Rickinger

    Hallo, guten Tag,

    Danke für die Info, sehr wertvoll.

    Beim letzten Vulkanausbruch auf La Palma/Kanaren/Spanien kam anscheinend teils auch ziemlich viel Arsen hoch.
    Ich fand dort früher auch mal einen handgroßen gelben Stein an dem sowas d’ran war, da aussah wie Watte; es war fest mit dem Stein verwachsen und es könnten anscheinend auch Asbestfasern gewesen sein.

    Vulkanböden sind ein Problem und “mal paso” (schlechtes Land) wird auch nicht automatisch dadurch besser, daß man eine entsprechende Humusschicht aus Bio-Abfällen per Flächenkompostierung d’raufzaubert und die Vulkangesteins-Brös’l zudeckt.

    Da sind eben sachliche Informationen neutraler Stellen wie Verbraucherzentralen gefordert.

    Dazu gehört es dann auch, daß auch andere Böden Schwermetallprobleme – bis hin zu Uran-&co-Haltigkeit mit der Folge erhöhten Krebsriskos – enthalten können.

    Sowas bei etwaigem Weiterverkaufen dann zu verschweigen, darf einfach nicht sein.
    Auch das beträfe dann wieder die Verbraucherzentralen, aber auch statistischen Ämter.

    Alles Gute, Adios


  • Birgit

    Gibt es eine Beschreibung


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