Showdown: Kaffee vs. Kakao und ihr jeweiliger Koffeingehalt

Showdown: Kaffee vs. Kakao und ihr jeweiliger Koffeingehalt

Kaffee oder Kakao?

Fragst du dich, welche Energiequelle die beste für deinen Alltag ist? Kaffee oder Kakao? Mach dir keine Gedanken darüber! In diesem Blogbeitrag geben wir dir einen Überblick darüber, was am besten für dich ist. Kakao ist so etwas wie der weise Älteste unter den Aufputschmitteln. Kakao enthält neben Koffein auch Theobromin und Phenylethylamin und schafft dadurch eine Energie-Symphonie, die nicht so schnell abklingt. Anders als das Koffein im Kaffee, das zwar schnell wirkt, aber auch schnell verfliegt, hält die Energie von Kakao länger an, ohne dass es zu einer Achterbahnfahrt der Nervosität kommt. Also schnall dich an, wenn wir uns auf eine Reise begeben, um die Nuancen und Vorteile zu erkunden, die jede Tasse Kakao mit sich bringt. Bist du bereit, deine alte Kaffee-Gewohnheit hinter dir zu lassen? 

Theobromin als Alternative zu Koffein.

Viele Menschen können ihren Tag nicht beginnen, ohne vorher eine Tasse Kaffee zu trinken. Ihr Gehirn schreit nach Koffein, das ihnen Energie gibt und sie bereit macht, sich jeder Herausforderung zu stellen. Es gibt jedoch noch eine andere Energiequelle, die vergleichbare Eigenschaften hat und möglicherweise besser für dich ist. Die Rede ist von Theobromin - ein Molekül, das vor allem in dunkler Schokolade und Kakao vorkommt.

Was ist Theobromin und warum ist es eine Alternative zu Koffein?

Kakao und einige Teepflanzen enthalten Theobromin, ein natürlich vorkommendes Stimulans. Es gilt allgemein als weniger stark als Koffein. Theobromin wirkt als  Vasodilatator (erweitert die Blutgefäße), was zu einem verbesserten Blutfluss in deine Muskeln und vor allem dein Gehirn führt. Gleichzeitig stimuliert Theobromin aber NICHT so stark das zentrale Nervensystem wie Koffein, was bedeutet, dass du von Theobromin nicht so nervös und gestresst wirst. Manche Menschen finden, dass Theobromin im Vergleich zu Koffein einen nachhaltigeren und weniger intensiven Energieschub liefert.

Theobromin wird oft im gleichen Satz wie Kakao und auch Schokolade erwähnt. Kakao war schon immer für seine anregende Wirkung bekannt und wurde sogar den alten Maya-Herrschern als Geschenk des Himmels überreicht. Als sich die Wissenschaftler des Westens später auf einen botanischen Namen einigen mussten, ehrten sie die religiösen Ursprünge des Kakaos und nannten die neu entdeckte Pflanzengattung Theobroma Cacao, was so viel wie "Speise der Götter" bedeutet und eine Hommage an die göttlichen Ursprünge des Kakaos darstellt. So wie das Koffein seinen Namen von der bekanntesten koffeinhaltigen Pflanze - dem Kaffee - erhielt, wurde auch das Theobromin nach der Pflanze benannt, in der es am häufigsten vorkommt: Theobroma Cacao

Enthält Kakao Koffein?

Koffein hat die magische Fähigkeit, die Müdigkeit zu vertreiben und ist damit der inoffizielle Meister des Wachwerdens. Deshalb ist der morgendliche Kaffee für viele praktisch ein unverhandelbares Ritual; er ist wie ein Sonnenaufgang in einer Tasse, der dich aufweckt und sagt: "Lass uns den Tag erobern!". Die meisten Menschen trinken Kaffee morgens, um Energie zu tanken, weil er viel Koffein enthält. Koffein kann auch dazu führen, dass du dich weniger hungrig fühlst, weshalb es ein beliebter Inhaltsstoff in Nahrungsergänzungsmitteln zum Abnehmen ist.

Dass Kaffee Koffein enhält, wissen wir alle. Aber die Millionen-Dollar-Frage ist: Enthält Kakao Koffein? Kakao enthält nur minimale Mengen an Koffein und entpuppt sich damit als aromatische, leckere und supergesunde Kaffeealternative für alle, die ihren Koffeinkonsum reduzieren wollen. Der geringe Koffeingehalt in Kakao macht ihn zu einer beliebten Wahl im Vergleich zu allen anderen Kaffee-Alternativen mit Koffein, die auf dem Markt erhältlich sind.

Koffein macht dich oft unruhig und nervös

Koffein kann dazu führen, dass du dich unruhig und ängstlich fühlst. Der Wirkungsmechanismus von Koffein ist relativ einfach. Es stimuliert zwar das zentrale Nervensystem und macht uns wacher (fokussiert), aber es stimuliert auch das sympathische Nervensystem (Stresssystem), was zu häufigen Anfällen von unruhiger, "hibbeliger" Energie führt. Die Beliebtheit von Koffein ist also ein zweischneidiges Schwert - unbestreitbar wirksam, aber nicht ohne Tücken. Der geringe Gehalt von Koffein im Kakao führt nicht dazu, dass du dich unruhig oder nervös fühlst. Deshalb greifen mittlerweile immer mehr Menschen zu Kakao als entspannten Alternative zum Kaffee. Hier schreiben wir mehr zur Wirkung von Koffein.

Wie fühlt sich eine Überdosis Koffein an?

Diese Erfahrung hat wohl jeder Kaffeetrinker schon gemacht. Wenn du spät am Tag Kaffee trinkst, kann es SEHR schwierig sein, einzuschlafen. Du liegst wach und kannst deutlich spüren, wie dein Herz schlägt, meist schneller als normal. Ich selbst weiß aus Erfahrung, dass Koffein in stressigen Zeiten wie Benzin auf ein Feuer gießen ist. Ich spüre dann deutlich einen starken Druck auf meiner Brust und meine Gedanken rasen, ich versteife mich auf Probleme und bin gereizt. Deshalb war ich schon in meinem alten Bürojob auf der Suche nach einer Kaffeealternative, die trotzdem lecker schmeckt. So wurde meine Lieblingskaffeealternative bald zu Kakao. 

Koffein in Kakao

MATERIAL

MG pro 15g

IST GLEICHBEDEUTEND MIT...

Theobromin

103.50

15 g dunkle Schokolade (gleich)

Koffein

43.50

⅕ Tasse French Press Filterkaffee (223mg)

Der Unterschied zwischen Kakao und Kaffee liegt unter anderem darin, dass Kakao deutlich  weniger Koffein enthält als Kaffee. Außerdem enthält Kakao mehr Fett, was die Aufnahme von Koffein im Körper verringert. Theobromin, das ebenfalls in Kakao enthalten ist, hat eine längere Wirkungsdauer als Koffein und kann eine sanftere, weniger nervöse Wirkung haben, während es einen leichten Energieschub verleiht. Seine Fähigkeit, das Energieniveau zu erhöhen und die Stimmung zu verbessern, in Kombination mit mehreren potenziellen kardiovaskulären Vorteilen, macht es einzigartig unter den natürlichen Stimulanzien. Auch wenn dies (noch) nicht durch wissenschaftliche Studien bewiesen ist, glauben wir, dass Theobromin an ähnliche Rezeptoren im Gehirn andockt und diese so besetzt, dass die Koffeinaufnahme noch mehr verlangsamt wird. In einem Labortest haben wir herausgefunden, dass eine Tasse unseres Chuncho Kakaos 80% weniger Koffein enthält als eine Tasse Filterkaffee. Mehr über die Laborergebnisse zum Koffeingehalt in Kakao kannst du in unserem Blog lesen! Alles in allem gab mir Kakao auf subtile Art und Weise den Schub, den ich brauchte, um den ganzen Tag über zu funktionieren, ohne dass mein Körper Überstunden machen musste.

Koffeingehalt in Kakao und Kaffee

Im Allgemeinen ist Kaffee eine bekannte Koffeinquelle. Eine durchschnittlich große Tasse enthält etwa 280 mg Koffein pro 250 ml. Im Vergleich dazu enthält Kakao einen geringeren Koffeingehalt, nämlich etwa 43,5 mg pro Tasse (mit 15g Kakao). Wenn du also auf der Suche nach einem sanften Muntermacher bist, ist Kakao vielleicht genau das Richtige für dich!

Koffein und Stress

Meiner Erfahrung nach ist Koffein besonders heimtückisch, denn vor allem in stressigen beruflichen Situationen denkt man gerne, dass ein Mangel an Aufnahmefähigkeit oder Konzentration das Problem ist. Oft ist das aber gar nicht der Fall. Was du jetzt brauchst, ist meist ein Schritt zurück und bewusste Entspannung, um dem Stress entgegenzuwirken und nicht in blinden Aktionismus zu verfallen. 

Aber jetzt kommt's: Das Theobromin im Kakao ist sozusagen der coole Cousin des Koffeins. Es gibt dir den kleinen Energieschub, den du brauchst, aber ohne die wilden Auf- und Abschwünge. Wenn du also unter Stress stehst und dich angespannt und nervös fühlst, ist Kakao genau das Richtige für dich. Das Theobromin im Kakao unterstützt die Durchblutung und die Atmung und sorgt für eine entspannte Stimmung. Es ist wie eine Energie, die langsam freigesetzt wird und dich wach hält, ohne verrückte Nebenwirkungen zu haben. Klingt toll, oder?

Kakao hält dich mit Theobromin wach

Koffein und Theobromin sind sich chemisch gesehen sehr ähnlich. Koffein ist ein Alkaloid und das am häufigsten konsumierte Aufputschmittel der Welt. Koffein wirkt direkt auf das zentrale Nervensystem, das Herz und die Muskeln. Theobromin hingegen wird viel langsamer verstoffwechselt, ist weniger stark in seiner Wirkung und hält länger an als Koffein. Außerdem wirkt Theobromin wie ein Muskelrelaxant, vor allem auf die Lunge. Es geht also nicht nur darum, den Stress in deinem Kopf zu bekämpfen, der dich wach hält, sondern es entspannt auch deinen ganzen Körper. Es ist der sanfte Helfer, der dir einen anhaltenden Rausch verleiht, ohne dass du Achterbahn fährst. Das macht Theobromin zu einer großartigen Alternative zu Koffein aus Kakao. 

Vorteile von Theobromin

Ein verbesserter Kreislauf und eine bessere Atmung sind zwei weitere Vorteile von Theobromin, die nach neueren Forschungen sogar bei Husten von Vorteil sein könnten. Theobromin hilft, flexibles Muskelgewebe zu entspannen, vor allem in der Lunge, und soll so den Hustenreiz lindern. Wenn der lästige Hustenreiz einsetzt, ist es, als würde Theobromin sagen: "Ganz ruhig, wir machen das schon." Einigen Studien und Untersuchungen zufolge können die antioxidativen Eigenschaften von Theobromin auch helfen, Entzündungen zu reduzieren. Stell dir vor, Kakao ist der kleine Krieger deines Körpers gegen Entzündungen. Er hilft also nicht nur beim Husten, sondern ist auch die Art und Weise, wie dein Körper sagt: "Entzündung, du bist hier nicht willkommen!" 

Kakao: Die Kaffee-Alternative

Kakao ist kein gewöhnlicher Kaffee. Kakao enthält hohe Mengen an Theobromin und Phenylethylamin (mehr über PEA erfährst du in diesem Blogbeitrag). Beides sind Stimulanzien, aber sie bleiben viel länger in deinem Körper als Koffein und scheinen keine Auswirkungen auf dein sympathisches Nervensystem (Stresssystem) zu haben. Jetzt kannst du dich von der Nervosität und den ängstlichen Schwingungen verabschieden, die du von deiner normalen Tasse Kaffee bekommst.

Und jetzt die große Frage: Ist das Koffein aus Kakao die Superhelden-Alternative zu deinem Kaffee? Lass uns reinschauen und es herausfinden! ☕

Kakao - Entspannung und Wachsamkeit in einer Tasse

Nach einem mäßigen Konsum von Kakao wirst du nie den aufgeregten Energieschub und den anschließenden Absturz spüren, den du nach dem Trinken von Kaffee erlebst. Es geht darum, einen kühlen Kopf zu bewahren, konzentriert zu bleiben und nicht in einen verrückten Action-Modus zu verfallen, wenn es brenzlig wird. 

Unser Model Natalie kommt aus Venezuela und hat in ihrem Leben noch nie Kaffee getrunken - nur Kakao. Das haben wir während des Shootings herausgefunden. Verrückter Zufall? Hier trinkt sie Kakao aus ihrem Heimatland (Sur del Lago | Venezuela 🇻🇪), in das sie aus politischen Gründen seit Jahren nicht mehr zurückkehren kann. Kein Wunder, dass sie so strahlend ist! 🤗

Fazit: Ist Kakao eine gute Kaffeealternative?

Was ist besser: Kaffee oder Kakao? Natürlich kann man nicht einfach so einen Sieger küren. Da Theobromin jedoch weniger süchtig macht als Koffein, ist es eine gute Idee, auf ein Getränk mit einem höheren Theobromingehalt umzusteigen, wenn du deinen Koffeinkonsum reduzieren willst. Kakao enthält von Natur aus einen hohen Theobromin- und einen niedrigen Koffeingehalt, was ihn weniger süchtig macht und dir die Freiheit gibt, ohne die Ketten der Koffeinabhängigkeit zu schlürfen. 

Schmackhaft, koffeinarm und super gesund.

Kakao braucht nicht länger in der Zubereitung, ist genauso aromatisch, schmeckt super lecker und ist ein echtes Superfood. Wenn du keinen Kaffee magst, aber trotzdem nicht auf einen sanften Muntermacher am Morgen verzichten willst, ist Kakao eine fantastische Kaffeealternative.

Probiere es aus und lass mich in den Kommentaren wissen, ob Kakao deinen Morgenkaffee ausstechen kann. Für mich war es das vor 4 Jahren ✨.

Ich habe beim Schreiben getrunken:

Eine Tasse Selva Tabasqueño aus Mexiko 🇲🇽

 

Referenzen

https://yourdreamcoffee.com/brewed-cacao-vs-coffee/

 

Ein paar interessante Studien zu dem Thema:

The relevance of theobromine for the beneficial effects of cocoa

Acute effects of brewed cocoa consumption on attention, motivation to perform cognitive work and feelings of anxiety, energy and fatigue: a randomized, placebo-controlled crossover experiment

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